Fremdenverkehr

Die Stadt Brilon hat als Zentrum des Fremdenverkehrs Tradition. Die eigentliche Entwicklung setzte jedoch erst nach dem 2. Weltkrieg ein. Brilon - als politischer Mittelpunkt des Hochsauerlandes - erkannte bald die wirtschaftliche Bedeutung dieser Entwicklung. Der schon 1927 gegründete Verkehrsverein, heute Brilon Touristik e. V. wurde wieder aktiv. Die Stadt schaltete sich ebenfalls in die Förderung des Fremdenverkehrs ein. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Brilon Touristik e. V. wurde immer enger. Im Jahre 1964 wurde das sog. Schultenhaus von der Stadt angekauft, renoviert und für Fremdenverkehrszwecke zur Verfügung gestellt.

 

Die Werbemaßnahmen für den Fremdenverkehr wurden intensiviert mit neuen Ideen, um die touristische Marktlücke zu schließen. Ständig entstanden neue Hotels und Pensionen. Die Qualitätsskala dieser Quartiere reicht von der Privatpension bis zum komfortablen Hotel mit Sauna und eigenem Hallenbad. Die Bemühungen, Brilon zu einem Luftkurort zu machen, setzten Anfang der sechziger Jahre ein. Die staatliche Anerkennung als Luftkurort erfolgte am 23. August 1974 durch Erlaß des Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Im Juli 2000 wurde der Stadt Brilon die staatliche Anerkennung als Kneipp-Kurort verliehen. Mit der Anerkennung als Kneipp-Kurort werden Grundausstattungen zur Verbesserungen der Kneipp’schen Einrichtungen und der Grundausstattung der Stadt Brilon als Kurort geschaffen.

Die Briloner Hochebene mit ihrer gerade für Kreislaufschäden idealen Höhenlage zwischen 450 und 800 m, ihren weiten Wäldern mit ihrer reinen Bergluft gilt als ein Brunnen der Gesundheit für jung und alt. In den 70er und 80er Jahren wurden in Brilon umfangreiche Einrichtungen für den Fremdenverkehr geschaffen, so z. B. der 250.000 m² große Kurpark mit Geologischem Lehrpfad, der nahtlos in den Hochwald übergeht und sehr großzügig angelegt ist. Im Kurpark sind umfangreiche Freizeiteinrichtungen installiert, die dem Feriengast genügend körperliche Betätigung bieten.

 

Der Rothaarsteig, der deutsche Top-Wanderung, erschließt eines der abwechslungsreichsten Wandergebiete Deutschlands. Auf einer Strecke von ca. 160 km startet er in Brilon führt über Willingen, Winterberg, das Wittgensteiner- und Siegerland bis ins hessische Dillenburg.

Er folgt dem Rothaargebirge, das zusammen mit den angrenzenden Bereichen Südwestfalens einen der längsten deutschen Höhenzüge bildet.

 

Darüber hinaus verfügt die Stadt über ein großes Waldfreibad in Gudenhagen, ein weiteres Freibad im Ortsteil Alme, 3 Hallenbäder in Brilon, Hoppecke und Madfeld sowie mehrere Hotels mit eigenen Hallenbädern. Das Hallenbad in Brilon sowie die beiden Freibäder werden durch die Stadt Brilon betrieben, während für die Bewirtschaftung der Hallenbäder in  Hoppecke und Madfeld private Fördervereine zuständig sind.

 

Für den sportlichen Urlauber stehen eine Reihe von Sportanlagen in Brilon und den Ortsteilen zur Verfügung. Gleich ob Tennisplatz, Sportplatz, Laufbahn oder Beachvolleyballfeld - in Brilon finden Sie eine hervorragende Infrastruktur im Sportbereich.

Brilon gilt außerdem als die Kulturhauptstadt des Sauerlandes. Mit rund 130 kulturellen Veranstaltungen pro Jahr ist in Brilon immer was los. Konzerte aller Stilrichtungen, Theatervorstellungen für alle Altersklassen, der Musiksommer auf dem Marktplatz oder Kunstausstellungen - Brilon hat viel und für jeden Geschmack etwas zu bieten.

 

Auch für die Wintersportler bietet die Stadt Brilon ideale Erholungsmöglichkeiten. Zwei Schlepplifte, eine beleuchtete Abfahrtspiste sowie gekennzeichnete Skiwanderwege sind vorhanden.

 

50 km gekennzeichnete Kurwege mit über 100 Bänken in der näheren Umgebung der Stadt und ca 1.000 km gekennzeichnete Wanderwege in der weiteren Umgebung sowie zahlreiche Grillhütten stehen den Erho­lungssuchenden zur Verfügung.

 

Zu den beliebtesten Wanderzielen gehört der 5,5 km südlich der Stadt gelegene Borberg, auf dem Archäologen die Überreste einer 2000jähri­gen Siedlungsgeschichte freigelegt haben. Die Anlage umfasst u. a. eine Wallburg und ist für den interessierten Besucher mit Informationstafeln beschildert. Am höchsten Punkt des Borbergs findet man die am Himmelfahrtstag 1925 geweihte Friedens- bzw. Marienkapelle. Hierbei handelt es sich um das einzige Bauwerk, das bisher vom Sauerländer Heimatbund errichtet wurde.

 

Für weitere Informationen rund um das touristische Angebot Brilons besuchen Sie doch die Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH:

 

Internet: http://www.brilon-tourismus.de