Brilon-Wald

Wappen des Ortsteils Brilon-Wald

Dieser Ort entstand Ende des letzten Jahrhunderts durch den Bau der Eisenbahnlinie Hagen-Warburg-Kassel, die nicht über die Briloner Hochfläche und somit über Brilon, sondern mit einem Tunnel durch den Ginsterkopf und das Hoppecketal geführt wurde. In der Nähe dieses Briloner Bahnhofs mitten im Wald (Brilon-Wald) entstand aufgrund der benötigten Voraussetzungen (Eisenbahn, Wald und Wasser) fast zur gleichen Zeit ein Industriewerk zur Erstellung von Holzkohle. Heute hat Brilon-Wald etwa 750 Einwohner.

 

Wasserscheide:

Über den Höhenzug westlich von Brilon-Wald verläuft die Wasserscheide von Rhein und Weser.

Kirche Brilon-Wald mit Dorfplatz

Hoher Eimberg:

Der Hohe Eimberg ist mit 796 m der höchste Berg im Briloner Stadtgebiet.

 

Richtplatz:

Südwestlich von Brilon-Wald liegt der Richtplatz. Im Mittelalter verlief hier die Grenze zwischen Waldeck, kurkölnischem Herzogtum Westfalen und den Gaugreben zu Bruchhausen. Im Mittelalter wurde hier - weit abseits der Orte - Gericht gehalten.

 

Bruchhauser Steine:

Die nahegelegenen Bruchhauser Steine bilden eine beeindruckende Felsenlandschaft mit schönen Ausblicken und sind das bedeutendste erd- und kulturgeschichtliche Denkmal des Sauerlandes.

Homepage: www.brilon-wald.de