Beteiligungsprozess Schulzentrum der Zukunft



Mit der Sanierung, Modernisierung und dem Teilneubau des Schulzentrums an der Jakobuslinde geht die Stadt Brilon eines der größten Bauvorhaben der letzten Jahrzehnte an. Um neben den kommunalen Behörden, den demokratischen Gremien und den Schulvertretern auch andere interessierte gesellschaftliche Akteure aus dem Schulumfeld in dieses Vorhaben einzubinden, startet nach den Sommerferien ein von der Stadt Brilon moderierter Beteiligungsprozess.

Hier sollen bedarfs- und nutzungsspezifische Informationen aus der Schulumgebung als verlässliche Grundlage für Planung und Bauentscheidungen des Schulträgers ermittelt werden. Die Impulse und Bedarfe werden zusammengefasst und den Planern in einem Abschlussbericht im Januar 2022 mit auf den Weg gegeben.


 

Der Prozess startete nach den Sommerferien mit einem Kick off am Samstag, den 28. August 2021. Darüber hinaus sind folgende Bausteine geplant: Diskussion im Portal Brialog, Schulbegehungen, Schlüsselinterviews, eine Besichtigungsreise, Workshops mit Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern. Auch individuelle Anregungen können über den gesamten Zeitraum bis zum Januar 2022 eingebracht werden. Weitere detaillierte Informationen folgen. Die Projektkoordination liegt bei Ute Hachmann und Christina Hoppe von der Stadt Brilon.

Kontakt: Tel. 02961 / 794-240 oder schulbau(at)brilon.de


Mit einem sechsmonatigen Beteiligungsprozess zum Umbau des Schulzentrums an der Jakobuslinde gibt die Stadt Brilon der Bevölkerung, insbesondere den Menschen aus dem Schulumfeld die Möglichkeit, Bedarfe zu melden, Impulse zu setzen und Anregungen zum größten städtischen Schulbauprojekt der letzten Jahrzehnte zu geben.

Zur Kick-off-Veranstaltung am Samstag, 28.08.2021, hatten sich 25 Interessierte (Eltern, Lehrer, ehemalige Schüler, Politiker u.a.) zum Austausch und zur Workshop-Arbeit getroffen.

Das Programm sah folgende Tagesordnung vor:

  • Begrüßung Bürgermeister Dr. Bartsch
  • Vorstellung „Was bedeutet Beteiligung?“
  • Impuls „Die eigene Schulzeit“
  • Blitzlicht Kurzfilm „New Work: Learning to Love Learning“
  • Workshop-Phase „Diamanten-Ranking“
  • Ausblick „Wie geht es weiter?“.

Anregende Diskussionen in Kleingruppen und Workshop-Phasen zu den Erfahrungen der eigenen Schulzeit und zu den Bereichen

  • Lernen, Experimentieren und Ausprobieren
  • Versammeln und Gemeinschaft erleben
  • Essen und Trinken
  • Spielen und Erholung

brachten erste verwertbare Ergebnisse, die im sogenannten Planerbuch festgehalten werden. 

Das Planerbuch wird zu Beginn des Jahres 2022 an die Projektsteuerer und Architekten  übergeben. Die Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozess werden in der Planung Beachtung finden.

Detaillierte Auswertungen und Ergebnisse des Auftaktworkshops werden Sie auf dieser Seite finden.

Die nächsten Schritte sehen den Dialog über Brialog und die Vorbereitung von Schlüsselinterviews und Workshops mit Lehrern und Schülern vor.

Ute Hachmann von der Stadt Brilon koordiniert gemeinsam mit Christina Hoppe vom städtischen Schulamt, Johannes Fuß, Architekt bei der Stadt, und dem Schulbauberater Florian Kretzschmar den Prozess. Fragen und Anregungen gerne an schulbau(at)brilon.de.


Dateien zum Download:
 

 

Zeitstrahl des Beteiligungsprozesses


Nach dem erfolgreichen Auftakt der Bürgerbeteiligung zur Sanierung des Schulzentrums an der Jakobuslinde Ende August im Bürgerzentrum Brilon gab es ab dem 09. September 2021 bis zum Beginn der Herbstferien über das Online-Dialogformat Brialog die Gelegenheit, sich weiter einzubringen. Brialog ist das städtische Informations- und Mitbestimmungsportal für transparente Bürgerbeteiligung in und um Brilon. Weitere Details unter www.brialog.de.

Aufruf von Ute Hachmann, verantwortlich für die Koordination des Prozesses bei der Stadt Brilon, bei Abfragebeginn: „Nutzen Sie die Kommentarfunktion. Wir freuen uns über Ihre Beiträge, Kommentare, Ergänzungen und Perspektiven, die wir in unser Planerbuch, das den gesamten Beteiligungsprozess dokumentiert, übernehmen. Dieses Buch übergeben wir zu Beginn des Jahres 2022 an Planer und Architekten.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten mit ihren Ideen und Anregungen über die Plattform Brialog mitwirken. Willkommen waren - und sind natürlich auch weiterhin - Perspektiven und Aspekte zu neuen Lernorten.  

Über die Kommentarfunktion, aber auch die nicht öffentliche direkte Kontaktaufnahme ging eine Reihe von Anregungen beim Lenkungsteam ein.

So wurden unter anderem ein Konzept für die Schulhöfe (mit Sitzgelegenheiten und überdachten Bereichen) und ein größeres und unterteiltes Platzangebot auf dem Schulhof, z.B. für Ballspiele, angeregt. Auch wurde vorgeschlagen, „Freiräume“ in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen, in denen Schüler klassenübergreifend zusammen experimentieren und wobei die Ergebnisse sogar ihnen oder der Gesellschaft zu einem Nutzen verhelfen könnten. Vielen Dank an alle Teilnehmer/innen!

 

Schulbegehungen im Rahmen des Beteiligungsprozesses „Schulzentrum der Zukunft“


Termine:     22.09.2021 Sekundarschule der Stadt Brilon

                   29.09.2021 Gymnasium Petrinum

 

Im Rahmen des Beteiligungsprozesses „Schulzentrum der Zukunft“ finden in beiden Schulen Schulbegehungen statt. Hierbei wird jeweils individuell die jeweilige Schule betrachtet. Die Begehung ist eine Kapazitätsbetrachtung, ergänzt durch die Beschreibung der Unterrichtskultur, der Aktivitäten und der Nutzungsrhythmen. Erst im Wechselspiel zwischen Flächen- und Aktivitätsanalyse und zwischen architektonischer „Hardware“ und pädagogischer „Software“ können Planungs- und Investitionsentscheidungen abgesichert werden. Es werden schulische Aktivitäten von mehreren NutzerInnen – SchülerInnen, LehrerInnen, Verwaltungspersonal – im Gebäude über einen oder mehrere Tage hinweg protokolliert.

Beispielhafte Aspekte hierbei können sein:

  • Wie ist die Gewichtung von Instruktion, Teamarbeit und Einzelarbeit?
  • Welche Aktivitäten lassen sich identifizieren – von Lesen bis Theater spielen, von Sport bis Abschlussprüfung schreiben?
  • Gibt es eine Rhythmisierung und wie hat sie Einfluss auf das Raumverhalten?
  • Wie lässt sich ein typischer Tag vom Ankommen bis zum Abschied (oder bis zur Abendnutzung) beschreiben?
  • Welche Aktivitäten sind spezifisch für bestimmte Gruppen und Personen?
  • Wer hält sich wann im Tages-, Wochen-, Jahresverlauf wo auf?
  • Welche Aktivitäten haben eine besonderes Gewicht im Schulalltag?
  • Lassen sich Schwerpunkte/Nutzungs-„Magnete“ lokalisieren?
  • ………

 


Reise nach Öttingen – Besuch des Albrecht-Ernst-Gymnasiums am Mittwoch, den 8.12.2021

Teilnehmer der Reise: Schulvertreter, städt. Architekt, Schulbauberater

 

Präsentation der Ergebnisse der Lernreise für Baukommission, Politik und interessierte Bürger:

Dienstag, den 18.1.2022 um 17.30 Uhr im Bürgerzentrum

 

Warum wurde das Albrecht-Ernst-Gymnasium Öttingen als Ziel für eine Lernreise ausgewählt?

Den sehr unterschiedlichen Ansprüchen in Bezug auf die Sanierung der Sekundarschule und des Gymnasiums wird aus der Sicht des Schulbauberaters das Gymnasium in Öttingen gerecht. Insbesondere die Offenheit der Schule und das Raumkonzept haben überzeugt.

 

Interview zum Konzept des Gymnasiums Öttingen:

https://youtu.be/xTWdmC3O35Y

Webseite der Schule

https://www.gymnasiumoettingen.de


Workshop mit Schülerinnen und Schülern

Gymnasium Petrinum:                       Dienstag, den 14. Dezember 2021 von 13.30 bis 16 Uhr

Sekundarschule:                                Freitag, den 3. Dezember 2021 von 9.30 bis 13 Uhr 

 

Workshop mit Lehrerinnen und Lehrern

Gymnasium Petrinum:                       Mittwoch, den 12. Januar 2022 von 15 bis 18 Uhr 

Sekundarschule:                                Mittwoch, den 15. Dezember 2021 von 12 -15.30 Uhr

 

Die Workshops finden in der Werkstatt der Stadtbibliothek Brilon statt.


Ab Mitte November starten die Schlüsselinterviews mit unterschiedlichen Partnern aus dem Schulumfeld.

Hier geht es zum Fragenkatalog.

 

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