„Würde unantastbar – Ihre Meinung zählt!“ – unter diesem Motto hatte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch am 18. März 2026 anlässlich des ersten Tages der Demokratiegeschichte in das Rathaus der Stadt Brilon eingeladen. Insgesamt rund 70 Gäste nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen. Auch zwei Schulklassen des Gymnasiums Petrinum besuchten die Aktion und setzten sich mit den Fragen „Was bedeutet Menschenwürde im Alltag? Welche Beispiele für gelebte Menschenwürde sind besonders wichtig? Wie können Verletzungen der Menschenwürde verhindert werden?“ auseinander. In den Gesprächen mit dem Bürgermeister ging es um Mobbing unter Schülern, Respekt von Hautfarbe und Religion, Toleranz gegenüber anderen Meinungen und gegenseitige Rücksichtnahme. Auch der Iran-Krieg und die Diskussionen über die Regenbogenfahne, die in Brilon auf dem Marktplatz hängt und zu zahlreichen Kommentaren in den sozialen Medien geführt hatte, kamen zur Sprache. Alle Meinungen wurden auch zu Papier gebracht. Im Sommer werden die Ergebnisse in einer Ausstellung im Rathaus zu sehen sein.
Insgesamt zeigte sich Bürgermeister Dr. Christof Bartsch sehr zufrieden mit der Veranstaltung. „Insbesondere die Diskussionen und Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern haben mir gezeigt, wie wichtig der regelmäßige Austausch über die Werte und Errungenschaften des Grundgesetzes immer wieder ist. Nichts ist selbstverständlich. Ein Satz wird mir in Erinnerung bleiben, aufgeschrieben von einem Schüler: Diese Veranstaltung heute im Rathaus wäre im Iran nicht möglich.“
Unterstützt wurde Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, Lilian Mittmann und Leonard Mehler vom Jugendparlament, Ute Hachmann, Clara Bathen (Auszubildende bei der Stadt Brilon) und Katrin Kemmling (Mitarbeiterin in der Schulabteilung).